Produkttest – Lampe IXON SPACE

Produkttest – Mitte Oktober las ich im Wrider’s Club-Newsletter von der Testmöglichkeit für eine starke Beleuchtung. Über Busch & Müller hatte ich schon viel Gutes gehört und bei meinem letzten Kauf zwischen der Firma aus Meinerzhagen und einem anderen Anbieter geschwankt.

„Ist das ein dickes Ding“, dachte ich, als ich den Knochen vor ein paar Wochen nach kurzer und freundlicher Kommunikation mit dem Hersteller auspackte.

Inzwischen war ich einige Stunden und Kilometer mit dem Akku-Scheinwerfer unterwegs und bin bis auf ein paar kleine Abstriche sehr zufrieden mit der IXON Space, die einen bis zu 150 Lux hellen Lichtschein werfen kann.

Hier einmal auf schwächster und stärkster Stufe eingeschaltet:

Die Befestigung erfolgt per Klickhalterung am Lenker mit, je nach Umfang, einer der beiden unterschiedlich langen Schrauben. Das Umbauen an verschiedene Räder ist damit unproblematisch und schnell gemacht, nur an einen meiner Lenker passt die Halterung leider nicht. Ein kleiner Zettel in Ergänzung zur Gebrauchsanleitung weist darauf hin, dass der Scheinwerferhalter nur für Durchmesser von 22 bis 32mm geeignet ist. Die Anleitung gibt einen Maximaldurchmesser von 35mm an. Bei einer meiner Ausfahrten lockerte sich die Halterung, die Schraube schwenkt dann nach unten aus, glücklicherweise habe ich es rechtzeitig bemerkt.

Sitzt die Befestigung am Lenker, lässt sich die Lampe leicht fest einklicken und auch wieder lösen. Selbst mit dicken Handschuhen ist es kein Problem. Bei sehr tiefen Temperaturen und entsprechender Isolation an den Händen ist allerdings das Ein- & Ausschalten der Lampe problematisch, da der Ein/Aus-Taster dann nicht reagiert.

Busch & Müller IXON SPACE
Der „Touch-Slider“

Sehr begeistert bin ich von der Leuchtleistung und dem einfachen Regulieren der Lichtstärke. An den momentan sehr trüben Tagen nutze ich die schwächste Leistung von 20 Lux, mit einem leichten Antippen des „Touch-Sliders“ kann ich nach Bedarf stärkeres Licht einschalten und ebenso einfach wieder dimmen. Meine Ausrede, dass mir bei nächtlichen Fahrten durch den Wald und auf Wegen außerhalb der Stadt, die richtige Beleuchtung fehlt und ich deshalb vor mich hin schleiche, gilt nicht mehr. Ich bin endlich gut sichtbar und der vor mir liegende Weg ist fantastisch ausgeleuchtet. Außerdem lobte ein vor mir fahrender Freund, dass sie einen schönen Schatten werfe. Das ist bei gemeinsamen Fahrten durch die Dunkelheit viel wert.

Über das auf Knopfdruck zu regulierende Menü kann die Uhrzeit und Helligkeit des Displays eingestellt werden. Die Anzeige informiert neben der Uhrzeit über die Ladung des Akkus in Prozent und Zeit. Sind nur noch 30 Minuten Leuchtleistung in der gerade gewählten Stärke vorhanden, zeigt das Display an, dass nachgeladen werden muss. Mit dem mitgelieferten Ladegerät ist die volle Leistung nach etwa 5 Stunden wieder erreicht. Es ist ebenfalls möglich, über andere Quellen aufzuladen, dann verlängert sich die Ladezeit unter Umständen.

Die Powerbank-Funktion habe ich bisher nicht getestet. Da ein Freund fragte: Diese ist bei gleichzeitiger Nutzung der Beleuchtung möglich. Andererseits sollte die Verschlusskappe der Lampe, hinter der sich der Anschluss für die Kabel befindet, möglichst verschlossen gehalten werden, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Für mich also nur eine Lösung für den Notfall für den Einsatz während der Fahrt.

Seit ich die Lampe testen darf, fahre ich deutlich lieber in der Dämmerung und Dunkelheit als zuvor. Sämtliche Regenfahrten und diverse matschige Duschen hat sie ohne Mucks überstanden. Für die im März geplante Transcimbrica werde ich dennoch eine Ersatzlampe mit Batterien mitnehmen. Wer weiß, vielleicht entwickelt sich aus mir noch eine Nachteule. Zwar leuchtet die IXON bei voller Ladung bis zu 30 Stunden in geringster Stärke und etwa 2 Stunden bei voller Leistung. Aber die Nächte in Dänemark sind Anfang März noch lang.

 

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