Mit #BÄR2HH von Berlin nach Wittenberge

Meine erste gut 150 Kilometer lange Strecke auf dem Fahrrad habe ich hinter mir. Und ich liebe die Erinnerung an jeden einzelnen Meter. Das liegt vor allem an den unglaublich netten Mitfahrenden von #BÄR2HH, die am 16. Juni gemeinsam am Brandenburger Tor starteten. Zwei waren bereits über Nacht von Hamburg nach Berlin gefahren, einige kamen mit dem Zug aus der Hansestadt, das Radelmädchen und ich hatten es als Berlinerinnen nicht so weit.

Jenny Graham radelt rund um die Welt…

Jenny Graham Start Weltumrundung Berlin Brandenburger Tor Guinness World RecordDer Tag begann trotzdem sehr früh mit der Verabschiedung von Jenny Graham auf ihre Weltumrundung per Fahrrad. Zum Start um 6 Uhr versammelten sich Freunde und eine schottische Gesandte der britischen Botschaft, die sich netterweise als Zeugin und Unterzeichnerin für die von Guinness World Records geforderten Papiere zur Verfügung gestellt hatte. Jenny hat Moskau bereits weit hinter sich gelassen und nimmt Kurs auf die Mongolei. Verfolgt per Tracker und auf Instagram und Twitter ihre Fahrt und sehr unterhaltsamen Posts.

…und ich von Berlin nach Wittenberge

Start #BÄR2HH Brandenburger Tor SelfieGegen 10 Uhr stand ich wieder am Brandenburger Tor. Ein paar Fotos mussten natürlich gemacht werden und dann starteten wir Richtung Siegessäule. Erster Stopp bei einem Supermarkt in Friesack tief in Brandenburg. Eine Mitfahrende wähnte sich bereits in Mecklenburg. Weiter bis Havelberg & schließlich nach einem kurvigen Anstieg endlich der Blick auf die Elbe kurz vor Wittenberge. Wir fuhren durch menschenleere Dörfer mit bewohnten Storchennestern auf kleinen Inseln hoch über dem Dorfteich stehend, wunderschöne Alleen, breite Radwege mit weitem Blick über die Felder. Bis auf einen sehr eng überholenden Motorradfahrer auf der Landstraße waren die Straßen entspannt zu fahren.

Friesack Pause Brandenburg #BÄR2HHDas Trinken während der Fahrt konnte ich weiter perfektionieren. Jetzt gibt es auch keine Probleme mehr damit, einen Riegel im Rollen auszupacken und zu genießen. Immer etwas Essbares in Reichweite zu haben ist unglaublich wichtig für mich, denn wenn der Zuckerspiegel fällt, werde ich schlagartig zittrig. Der Rest vom beim Frühstück übriggebliebenen Apfel-Zimt-Teilchen in der Trikottasche rettete mich über eine solche Phase auf dieser Tour.

Wittenberge Pizza Point #BÄR2HH Pizza Bier Pizza Point Wittenberge #BÄR2HHDas Ziel in Wittenberge war die kleine Pizza Point-Pizzeria mit einer riesigen Karte an verschiedenen Pizza- und Pastagerichten. Sollte ich das nächste Mal bis Hamburg fahren, gibt es für mich die Olympia mit frischen Tomaten als Belag. Die von mir gewählte Pizza mit viel schwerer Soße versetzte mich in einen wohligen Zustand der totalen Entspannung. Glücklicherweise hatten Jule und ich es bis zum Bahnhof nicht mehr weit und saßen bald im Zug zurück nach Berlin. Danke auch für das Auffüllen unserer Wasserflaschen, liebes Pizza Point-Team!

Prolog zur Grenzsteintrophy mit Regines Radsalon

Prolog Grenzsteintrophy Berlin Emma OsentonBeim Start zum Prolog der Grenzsteintrophy am Tag vorher gab ich Regines Radsalon ein kurzes Interview und erklärte, dass ich gerade erst richtig in die Saison starte. Im Podcast von Regine könnt ihr das Gespräch mit mir und den Teilnehmenden Emma Osenton und Oliver Näthe hören.

Emma und Oliver fuhren an dem Tag einmal den Berliner Mauerweg und starteten anschließend von Hof aus entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis zum Priwall an der Ostsee. Auf Instagram und Twitter könnt ihr auf Emmas Profilen ihre Erlebnisse und Gedanken während der Tour verfolgen. In diesem Jahr war sie einzige weibliche Teilnehmerin der Grenzsteintrophy.

Outdoor – die leichte Version

Das soll sich ändern. Denn neben dem Spaß daran, lieber viele & dafür eher langsame Kilometer zu sammeln, wächst auch meine Ausrüstung für Touren abseits rennradgeeigneter Wege und außerhalb der Reichweite von Hotelbetten. Ich fahre gerne eine schnelle Runde auf glattem Asphalt. Aber den Ausgleich zum stressigen Job mit vielen Menschen mitten in der hektischen Großstadt, den finde ich erst im Grünen. Oder am Wasser. Am liebsten in einer Kombination aus beidem. Am nächsten Wochenende werde ich endlich wieder eine Nacht im Freien verbringen und eine günstige Isomatte und Schlafsack testen. Allerdings in einem guten Biwaksack, den ich mir gegönnt habe. Die superleichten Zelte von Vaude und Nordisk liegen momentan über meinem Budget. Nach der nächsten Arbeitswoche geht es in das Örtchen Beutel, dort steht viel Bier im Kühlschrank eines Hauses, in das ich mich flüchten kann. Outdoor de luxe.

 

 

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